
Arbeitsmarktpolitische Konferenz 2009 Biermann: ''Nichts geht ohne industrielle Basis'' Am Donnerstagnachmittag (28. Mai 2009) verabschiedete Egbert Biermann, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweitägigen arbeitsmarktpolitischen Konferenz 2009 der Gewerkschaft. Zuvor hatte er in einem Grundsatzreferat Leitlinien für die Arbeitsmarktpolitik jenseits der aktuellen Krisenerfordernisse skizziert. Es müsse klar sein, "dass es ohne industrielle Basis keinen Wohlstand gibt" und "auch keine Arbeitsmarktpolitik". Vertreter der Arbeitgeberseite stellten für die Zukunft eine größere Offenheit in Aussicht, wenn Gewerkschaft und Betriebsrat um Kapazitäten für betriebliche Fortbildung werben und wenn es um das Halten von Beschäftigten auch in der Krise geht.
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Arbeitsmarktpolitische Konferenz 2009 Grundsatzpapier: Eckpunkte für eine neue Politik der Arbeit Die Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik ist es, in allen politischen Bereichen mitzuwirken, wo es darum geht, Arbeitsplätze zu schaffen oder zu erhalten, die Chancen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu gestalten und ihre individuellen Potenziale zu erschließen, damit sie in der sich stetig wandelnden Arbeitswelt bestehen können. Auf der Arbeitsmarktpolitischen Konferenz 2009 in Berlin wurden ein Grundsatzpapier für eine neue Politik der Arbeit vorgestellt. Die darin formulierten Eckpunkte zeigen die aus Sicht der IG BCE erforderlichen Entwicklungen auf. Sie sollen den politischen Dialog über die zukünftige Arbeitsmarktpolitik um neue Aspekte bereichern, vorhandene Vorschläge unterstreichen und die zu Beginn der nächsten Legislaturperiode notwendigen Entscheidungen beeinflussen.
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Biermann: Facharbeitermangel droht Kurzarbeit als Qualifizierungszeit zu nutzen Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage einstimmig eine gemeinsame Erklärung beschlossen. Im BA-Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Gewerkschaften und die öffentliche Hand vertreten. Egbert Biermann, das für Arbeitsmarktpolitik zuständige IG-BCE-Vorstandsmitglied, begrüßte den Schulterschluss im Verwaltungsrat: "Die gemeinsame Erklärung zeigt, dass die gesellschaftlichen Akteure bereit sind, gemeinsam die Herausforderungen der Wirtschaftskrise anzunehmen." Der Gewerkschafter, der die IG BCE im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit vertritt, erinnerte daran, dass vor der Krise die Wirtschaft den Fachkräftemangel beklagt hat. "Auch wenn es heute viele Unternehmen nicht mehr wahrhaben wollen, wird nach der Krise der Fachkräftemangel wieder ein zentrales arbeitsmarktpolitisches Thema sein." mehr...
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| Die IG BCE hält für ihre Mitglieder und alle Interessierten ein breites Spektrum an Informationsmaterialien zu wichtigen gewerkschaftlichen Themen bereit. Der Info-Point macht viele dieser Veröffentlichungen einfach und schnell zugänglich. |
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