IG-BCE-Vorstandsmitglied Glänzer Kleine Korrekturen in der Hochschulbildung reichen nicht Die Studentenproteste können einen ersten Erfolg verbuchen. "Eine Verbesserung der Studierbarkeit von Studiengängen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", kommentierte IG-BCE-Vorstandsmitglied Edeltraud Glänzer die Erklärung der Kultusminister- und Hochschulrektorenkonferenz. Jedoch blieben inakzeptable Hindernisse, ein Studium aufzunehmen: Dazu zählten die Studiengebühren, die Zugangsbeschränkungen zu Masterstudiengängen und die geringe Durchlässigkeit für Berufstätige an den Hochschulen. "Wir hoffen nun auf die zügige Umsetzung der Vereinbarungen für mehr Qualität. Eine klügere Organisation der Studiengänge und eine bessere Finanzierung von Hochschulbildung können ein erfolgreiches Studieren gewährleisten. An dem Abbau von sozialen Hürden zur Aufnahme eines Studiums muss aber dringend weiter gearbeitet werden."
Hans-Böckler-Stiftung Hochschulen brauchen soziale Öffnung - Leitbild verabschiedet Die Gewerkschaften und namhafte Wissenschaftler haben auf Einladung der Hans-Böcker-Stiftung Anforderungen für ein Leitbild "Demokratische und Soziale Hochschule" formuliert. Darin wird der Ausbau der öffentlichen Studienfinanzierung und -förderung, die Chancengleichheit beim Hochschulzugang und die Verbesserung der Qualität und Ausstattung von Studium und Lehre als entscheidende Schritte für ein zukunftsfähiges Hochschulsystem betrachtet. mehr...
Werte, Positionen, Empfehlungen Die Bildungsmatrix der IG BCE Die IG BCE setzt sich mit Nachdruck für die Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems ein. Maßstab dabei ist die Schaffung von mehr sozialer Gerechtigkeit durch Chancengleichheit. In ihrer Bildungsmatrix formuliert die Gewerkschaft ihre grundlegenden Bildungswerte und in sieben Leitsätzen, wie diese arbeitnehmerinnen- und arbeitnehmerorientierten Positionen umgesetzt werden können. Ferner beschreibt sie die wesentlichen Handlungsfelder in der Bildung, die Empfehlungen der Gewerkschaft an die Politik und ihre eigenen Handlungsfelder. Mit ihrer Bildungsmatrix möchte die IG BCE zur Diskussion anregen und Impulse für eine sozial gerechte Reform des Bildungswesens geben. mehr...
Position zum Thema Bildung IG-BCE-Bildungswerte Seit der Pisa-Studie ist bekannt: Das Bildungswesen in Deutschland hat deutliche Defizite. Fast täglich werden neue Reformvorschläge formuliert, doch nicht alle, die das Bildungswesen hierzulande verändern wollen, haben das Gleiche im Sinn. Um zu beurteilen, ob eine Reform vernünftig ist oder nicht, braucht es klare Maßstäbe. Aus diesem Grund hat die IG BCE ihre Bildungswerte definiert. Sie sind der Maßstab, an dem die IG BCE und ihre Mitglieder alle Reformvorschläge messen, egal von wem sie vorgebracht werden. Zugleich will die Gewerkschaft ihre Bildungswerte in die bildungspolitische Debatte einbringen und diese damit neu beleben. mehr...
Bildungspolitik Grundsätze, Handlungsfelder und Empfehlungen Die IG BCE beteiligt sich engagiert an der aktuellen bildungspolitischen Debatte in Deutschland. Sie unterstützt die zügige Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems, um mehr soziale Gerechtigkeit durch Chancengleichheit zu schaffen. Bildung ist für die Gewerkschaft ein zentrales Handlungsfeld. Bewusst konzentriert sie sich nicht nur auf die Themenfelder Aus- und Weiterbildung in den Unternehmen. Bildung sollte immer als ganzheitlicher Prozess verstanden werden, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die IG BCE hat sich mit den bildungspolitischen Herausforderungen auseinandergesetzt und Perspektiven und Vorschläge entwickelt. Hiermit möchte sie einen Beitrag leisten, den auf Qualifikation, Wissen und Handlungskompetenz begründeten Wohlstand und Erfolg Deutschlands weiterzuentwickeln. Eine Broschüre bringt die bildungspolitischen Positionen der IG BCE auf den Punkt.
Bildung ist Zukunft! Geschichten aus dem Leben Sechs Kurzgeschichten aus dem Leben gegriffen, umfasst eine Reihe von Erzählungen der IG BCE zum thema Bildung. Kurzgeschichten von Menschen, die unterschiedlicher kaum sein können. Menschen mit ganz verschiedenen beruflichen Entwicklungen, mit unterschiedlichen Bildungserfahrungen und eigenen Persönlichkeiten. Kurz: Menschen, wie "Du und Ich". Aber alle haben eines gemeinsam: Sie suchen für ihren weiteren Lebensweg eine Perspektive und setzten sich dabei unter anderem mit dem Thema Bildung auseinander.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung informiert über aktuelle Tendenzen der Bildungspolitik sowie über Initiativen und Projekte im Bildungwesen.
Die Gewerkschaften sind sich mit vielen gesellschaftlichen Gruppen einig: Der Reformbedarf im deutschen Bildungswesen ist immens. Mit der Initiative "Schule und Arbeitswelt" wollen sie einen Beitrag zu einem besseren Bildungswesen in Deutschland leisten und das ganz konkret; mit regionale Arbeitskreisen, die sich vor Ort aktiv in die Schulpolitik einbringen.
"Studieren lohnt!" - unter dieser Überschrift bietet das Netzwerk "Wege ins Studium" wichtige Hinweise. Darunter auch: Welche Zulassungsvoraussetzungen sind für ein Studium ohne Abitur notwendig?
Von Neumünster bis Bad Tölz, von Ahaus bis Görlitz - in den Netzwerken der Lernenden Regionen wird das Lebenslange Lernen Wirklichkeit. Die auf Dauer angelegten, regionalen Bildungsnetzwerke schaffen Angebote von neuer Qualität, die für alle zugänglich sind.