Steinkohle Die Importabhängigkeit wächst Rund 50 Mio. t SKE Steinkohle wurden 2009 in Deutschland verbraucht. Die Importabhängigkeit wächst, nur noch 15 Mio. t lieferten die sechs deutschen Zechen. 75 % wurden für Stromerzeugung gebraucht, knapp ein Viertel für die Stahlindustrie. Die Kohlevorräte würden noch hunderte Jahre reichen, doch die Politik will 2018 den subventionierten deutschen Steinkohlenbergbau beenden. Die IG BCE hält das für falsch, weil die Kohlenachfrage weltweit steigt. Sie will den Zugang zur Lagerstätte, das Wissen der Bergleute und die Spitzentechnik erhalten.
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Braunkohle Der preiswerteste Energieträger Braunkohle ist der preiswerteste Energieträger. Die 170 Mio. t (51,5 Mio. t SKE) stammen komplett aus deutscher Förderung und werden zu über 90 % verstromt. Ein Viertel unseres Stroms kommt aus Braunkohle. Von den fossilen Energieträgern hat Braunkohle bei der Verbrennung die höchsten CO2-Emissionen. Deshalb erforschen Braunkohlenkraftwerkbetreiber besonders intensiv die CCS-Technik (Abscheidung und Speicherung von CO2). Ohnehin stehen in Deutschland die saubersten Braunkohlenkraftwerke. Ein Wegfall des billigen Braunkohlenstroms wegen zu teuren Emissionshandels hätte katastrophale Folgen für die energieintensive Industrie.
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Erdöl Ein wichtiger und knapper Rohstoff Erdöl stellt mit 156,8 Mio. t SKE über ein Drittel der deutschen Energie, den Löwenanteil verbrauchen Autos. Die deutsche Ölförderung geht zurück, zu 97 % sind wir von Importen vor allem aus Russland und dem OPEC-Kartell abhängig. Öl ist ein wichtiger Rohstoff für die chemische Industrie, die starken Preisschwankungen entscheiden dort über Arbeitsplätze und ärgern nicht nur an den Zapfsäulen. Die bekannten Ölvorräte reichen nur noch einige Jahrzehnte. Die chemische Industrie forscht bereits nach Ersatzstoffen. Kohle könnte dazu gehören. Auch die Entwicklung neuer Fahrzeugantriebe ist wegen drohender Ölknappheit und für den Umweltschutz unverzichtbar.
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Erdgas Die Importabhängigkeit steigt Immerhin 17 % der in Deutschland verbrauchten 98,5 Mio. t SKE Erdgas kommen aus deutscher Förderung, doch die Importabhängigkeit steigt. Erdgas heizt die Hälfte der deutschen Wohnungen. Wegen vergleichsweise günstiger CO2-Emissionen wird es zunehmend zur Stromerzeugung eingesetzt. Setzt sich das fort, drohen starke Preisanstiege. Die möglichen Folgen der Abhängigkeit von wenigen Lieferländern haben die Krisen zwischen Russland und der Ukraine deutlich gemacht. Deutschland bezieht mehr als ein Drittel seines Gases aus Russland. Durch den Bau neuer Pipelines soll die Versorgung sicherer werden. Bedeutende Potenziale gibt es in Deutschland zusätzlich für unkonventionelle oder Schiefergasvorkommen, also Erdgas, das in schwer durchlässigem Schiefergestein eingelagert ist und nur mit spezieller Bohrtechnik gefördert werden kann.
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Kernkraft Eine wichtige Säule der Stromversorgung Kernkraft ist mit knapp 23 % Anteil eine wichtige Säule der deutschen Stromversorgung. Allerdings: Nicht nur wegen der ungeklärten Endlagerung der radioaktiven Abfälle ist sie äußerst umstritten. Als Folge der Katastrophe von Fukushima beschloss die Bundesregierung den mittelfristiegn Ausstieg aus der Kernenergie.
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Sonne Deutsche Solar-Technik ist Weltspitze Der Beitrag von Solarstrom steigt in Deutschland schnell an, ist aber mit 2 % der Stromerzeugung im Jahr 2010 immer noch minimal. In der Technik gehören wir zur Weltspitze. Das eröffnet gute Exportchancen, denn weltweit wird Sonnenenergie zulegen. Solarstrom wird bei uns stark subventioniert. Dass diese Förderung verringert werden muss, ist unbestritten, um wie viel jedoch heftig umstritten. Die IG BCE warnt vor zu abrupten Kürzungen, weil dann viele Betriebe in ihrer Existenz bedroht wären.
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Wasser Die Ausbaumöglichkeiten sind begrenzt Strom aus Wasserkraft deckt 3,2 % des deutschen Verbrauchs. Die Ausbaumöglichkeiten sind begrenzt. Pumpspeicherkraftwerke sind bisher die einzig nennenswerte Möglichkeit der Stromspeicherung. In verbrauchsarmen Zeiten wird Wasser in Speicherseen gepumpt und kann bei schnell steigender Stromnachfrage kurzfristig abgelassen werden und Turbinen zur Stromerzeugung antreiben.
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Wind Nichts für die Grundversorgung Strom aus Wind lieferte 2010 6,2 % des deutschen Verbrauchs und wird weiter wachsen. Vor allem auf See (Offshore) liegen Chancen, weil dort der Wind gleichmäßiger weht. Bei Flaute kommt kein Strom, deshalb taugt Wind bisher nicht für die Grundversorgung. Ehe Strom aus Offshore-Windparks geliefert werden kann, müssen laut Deutscher Energie-Agentur aber noch über 3500 Kilometer Stromleitungen genehmigt, finanziert und gebaut werden. Ähnliches gilt für neue, stärkere Windanlagen im Binnenland.
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Biomasse Anteil an den erneuerbaren Energien wächst Der Biomasse-Anteil an den erneuerbaren Energien wächst. Biomasse liefert Strom und Wärme oder Treibstoffe. Biogas kann ins Erdgasnetz eingespeist werden oder in Blockheizkraftwerken für Strom und Wärme sorgen. Bioenergie darf nicht zulasten der Nahrungsmittelproduktion erzeugt werden, weil das die Lebensmittelpreise in armen Ländern steigert. Nicht sinnvoll wäre auch Konkurrenz zu stofflicher Verwertung, etwa bei Holz für die Papierherstellung.
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Erdwärme Enorme Entwicklungschancen Erdwärme wird stark subventioniert, hat aber enorme Entwicklungschancen. Bisher gibt es in Deutschland nur drei kleine Geothermie-Kraftwerke. Auch Wärmepumpen in Privathäusern nutzen die Erdwärme zum Energiesparen. Risiken der Erdwärme liegen in möglichen Erdbeben, die - wie kürzlich in der Schweiz - durch Tiefbohrungen ausgelöst werden können.
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Nachhaltige Industrie-, Energie und Klimapolitik
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| Positionen für eine nachhaltige Industrie-, Energie und Klimapolitik - der Standpunkt der IG BCE kurz und prägnant formuliert. |
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IG-BCE-Positionspapier... |
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BMWI - Verbraucherportal
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| Das Bundeswirtschaftsministerium informiert Verbraucher rund um das Thema Energie: Das Spektrum reicht von der Versorgung über Einsparmöglichkeiten bis hin zu den Energiepreisen und einem möglichen Anbieterwechsel. |
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www.energie-verstehen.de |
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