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IG BCE
Solar-Energie IG-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis
Energiewende mit offenen Fragen
"Das Ziel ist gesetzt, der Weg dahin aber über weite Strecken unklar." Mit diesen Worten kommentiert der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis, die vom Bundestag Ende Juni 2011  beschlossene Energiewende. Der Aufbau einer neuen Energieversorgung ohne Kernkraft dürfe nicht einseitig auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erfolgen. "Die Energiewende wird nur erfolgreich sein, wenn sie auch die Prinzipien sozialer Gerechtigkeit beachtet", so Vassiliadis. "Sonst werden jetzt notwendige Investitionen in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden – trotz der grundsätzlichen Zustimmung zu einem Ausstieg aus der Kernenergie." Im weiteren Umbauprozess seien in der Energiepolitik Fragen sozialer Ausgewogenheit wenigstens gleichrangig mit Fragen der Klimaverträglichkeit zu behandeln. mehr...
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Michael Vassiliadis Betriebsräte-Tagung zur Energiepolitik
Für sichere, umweltschonende und bezahlbare Energie
Ein ausdrückliches Bekenntnis zu den Ergebnissen der Ethik-Kommission legte IG-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis am 30. Mai 2011 auf einer Betriebsrätekonferenz seiner Gewerkschaft in Berlin ab. Der Bericht zeichne ein realistisches, wenn auch sehr anspruchsvolles Bild der Energiewende. Kernkraftwerke hätten in Deutschland keine politische Unterstützung und damit keine Zukunft mehr. Entscheidend sei aber, „dass wir die Energiewende wirtschaftlich vernünftig und sozial gerecht gestalten - sonst wird sie scheitern.“ Eine sichere, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung sei von elementarer Bedeutung. Dabei wäre der Einsatz fossiler und regenerativer Energieträger notwendig. Stromintensive Industrien müssten die Chance haben, auf dem Weltmarkt bestehen zu können. Vassiliadis: „Deutschland muss Industrieland bleiben.“ Klimaschutz sei aber weiterhin ein wesentliches Ziel.
Mehr zur Tagung zur Energiepolitik
Strommasten IG BCE zum Bericht der Ethik-Kommission
Die Energiewende gestalten
Die IG BCE unterstützt das Ziel, innerhalb von zehn Jahren aus der Kernenergie auszusteigen. "Das ist wünschenswert und notwendig, vor allem aber auch machbar", erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft, Michael Vassiliadis, am Montag (30.05.) in Berlin. "Die Energiewende ist allerdings ein Prozess, der wirtschaftlich vernünftig und sozial gerecht gestaltet werden muss, sonst wird sie scheitern."
Medieninformation vom 30.05.2011 - In zehn Jahren ohne Kernenergie
Präsentation: Wichtige Ergebnisse der Ethik-Kommission
Strommasten IG-BCE-Position
Anforderungen an eine Energiepolitik bis 2050
Die IG BCE hat unter dem Eindruck der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima mit Blick auf die Diskussion in Deutschland ihre energiepolitischen Positionen präzisiert und aktualisiert. Die IG BCE fordert die Bundesregierung auf, einen Neustart in der Energiepolitik zu ermöglichen und unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Kräfte ein tragfähiges energiepolitisches Konzept für die Zukunft zu erarbeiten. Notwendig ist ein neuer Energiekonsens, der nicht nur den Ausstieg aus der Kernenergie umfasst, sondern gleichzeitig die Bedeutung der zentralen Energieträger für die nächsten Jahrzehnte klärt und energiepolitische Zielkonflikte ausgewogen löst. mehr...
IG-BCE-Positionspapier: Anforderungen der IG BCE an eine Energiepolitik bis 2050
Brancheninfo 3/2011 - Elektrizitätswirtschaft
Strommasten Hintergrund
Auf den richtigen Energiemix kommt es an
Die fossilen Energieträger decken über drei Viertel des deutschen Energieverbrauchs. Die erneuerbaren Energien werden weiter wachsen. Doch die fossilen werden noch lange gebraucht, mit sauberer Technologie zum Schutz des Klimas. Welche Energieträger unter welchen Bedingungen in der Bundesrepublik zum Einsatz kommen, beschreiben kurz und knapp unsere Energie-Stichworte.
Die Energie-Stichworte
Michael Vassiliadis Energiemix mit Erneuerbaren und Kohle
Industriestandort braucht klares Energiekonzept
Das Energiekonzept der Bundesregierung muss eine sichere, umweltverträgliche und bezahlbare Energieversorgung der deutschen Industrie gewährleisten. Das hat der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis vor Journalisten im Februar 2010 in Haltern gefordert. Er sprach sich für einen Ausbau der erneuerbaren Energien aus. Diese reichten aber für die Grundlastversorgung der energieintensiven Industrie nicht aus. Deshalb müsse die Politik Rahmenbedingungen schaffen, die auch den Neubau umweltverträglicher Kohlekraftwerke und die Fortsetzung des deutschen Stein- und Braunkohlenbergbaus möglich machen. Sonst drohten eine Abwanderung ganzer Branchen und der Verlust vieler Arbeitsplätze. Vassiliadis stellte die „Anforderungen der IG BCE an die Energiepolitik 2010 - 2050" vor.
Michael Vassiliadis auf der Energie-Pressekonferenz der IG BCE in Haltern
Anforderungen der IG BCE an die Energiepolitik 2010 - 2050
Kernkraftwerk Grohnde IG-BCE-Energiepolitik
Ausstieg aus der Kernenergie
Strom muss sicher und gesellschaftlich akzeptabel erzeugt werden. Deswegen steht die IG BCE zum Ausstiegs­beschluss der Bundesregierung von 2002. In Fukushima ereignete sich der erste nukleare Unfall, für den die betroffene Anlage nicht ausgelegt war, weil er als zu unwahrscheinliches Restrisiko betrachtet worden war. Die Laufzeit aller Kernkraftwerke in Deutschland, Europa und der Welt muss von Sicherheitsüberprüfungen abhängig gemacht werden, die die neue Lage nach den Katastrophen in Japan berücksichtigen. Die Abschaltung der älteren Kernkraftwerke in Deutschland war ein erster richtiger Schritt dazu. mehr...

IG-BCE-Energiepolitik
Heimische Kohle weiter nutzen
Die IG BCE hält einen endgültigen Abschied vom Rohstoff Steinkohle für falsch. Dabei geht es nicht um eine Revision der EU-Beschlüsse zum Auslauf des subventionierten Bergbaus 2018, nicht um neue Subventionen, sondern um die politische Förderung eines subventionsfreien Bergbaus in Deutschland. Sie fordert die Bundesregierung auf, unter Ausschöpfung auch aller europapolitischen und EU-rechtlichen Möglichkeiten die Zeit bis 2018 zu nutzen und berufliche und technische Kompetenzen, wissenschaftliche Exzellenz, Rohstoff-Know-How und den Zugang zu den Lagerstätten zu erhalten. Stein- und Braunkohle decken fast die Hälfte der deutschen Stromerzeugung. Wir werden noch lange auf sie angewiesen bleiben. Denn der beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie lässt sich nicht von heute auf morgen ausschließlich mit erneuerbaren Energien umsetzen. Wir brauchen eine Brücke aus Kohle und Gas in das Zeitalter erneuerbarer Energien. mehr...

Industrieschornstein IG-BCE-Energiepolitik
Emissionshandel
Die IG BCE setzt auf marktwirtschaftliche und wettbewerbliche Elemente zur Intensivierung des Wettbewerbes auf den Energiemärkten und fordert die hierzu notwendigen Entscheidungen von der Bundesregierung ein. Diese Entscheidungen müssen aber auch in ein energiepolitisches Gesamtkonzept der Bundesregierung eingebunden werden, das den Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz wirklich gleichrangig wiedergibt. mehr...

Energie-Branchen
Im Mittelpunkt der deutschen Energiepolitik muss die langfristige Versorgungssicherheit des Landes stehen. Als Garanten hierfür betrachtet die IG BCE einen gut gestreuten Energiemix.
IG-BCE-Brancheninfos
Energie
CCS - Technologie
Bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle gelangt CO2 mit den Verbrennungsabgasen in die Atmosphäre. Dort wirkt es als Treibhausgas und ist Hauptursache der globalen Erwärmung. Eine wichtige Maßnahme zum Klimaschutz ist daher die Reduzierung der CO2 Emissionen. Leisten kann das die sogenannte CCS-Technologie. Wie sie funktioniert, veranschaulicht das Unternehmen Vattenfall als Betreiberin eines Forschungs-Projektes.
Analysen und Statistiken
Die IG BCE analysiert die wirtschaftliche Entwicklung der von ihr vertretenden Branchen und setzt die Ergebnisse monatlich in Statistiken um. IG-BCE-Mitglieder können sich stets aktuell über die wirtschaftliche Lage ihrer Branche informieren.
IG BCE Aktuell
Argumente und Hintergründe für Aktive in der IG BCE: Schnell und aktuell per E-Mail-Newsletter und ausführlich und informativ als Internet-Angebot für Funktionäre. Stets mit aktuellen Branchen-Informationen.

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