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Wirtschaftspolitik
Finanz- und Eurokrise

Man kann es kaum noch verstehen, was sich in diesen Tagen auf den Finanzmärkten abspielt. Gewiss Griechenland hat offenkundig über die Verhältnisse gelebt. Wie kann es sein, dass Spekulanten damit Geld verdienen? Und wieso sind von jetzt auf gleich 750 Milliarden Euro an Krediten und Bürgschaften notwendig, um europäische Nachbarn und die gemeinsame Währung zu retten? Darauf will dieses Special Antwort geben.
Finanzkrise Finanzkrise
Spiel auf unsere Kosten
Spekulation ist ein wesentlicher Grund der aktuellen Euro-Krise. Nur mit neuen Regeln für die internationalen Finanzmärkte lässt sich dem auf Dauer begegnen. Die Beschlüsse der Euro-Finanzminister sind ein Anfang. Die weitergehenden Forderungen beinhalten unter anderem eine Bankenabgabe und die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Die Herausforderung: die führenden Wirtschafts- und Finanznationen der Welt zu einem gemeinsamen Vorgehen zu bringen. mehr...

Rettungsring Eurokrise
Kurskorrektur in der Schulden-Falle?
Erst die Banken, dann die Konjunktur, jetzt Griechenland und der Euro: Aus wie viel Krisen kann uns der Staat noch retten? Und wie kommen wir wieder runter von den hohen Schulden der öffentlichen Haushalte? Mit Sparen allein ist es jedenfalls nicht getan. Auf einmal steht alles in Frage. Der Euro, der Europa seit einem Jahrzehnt eine wertstabile Währung beschert. Und der plötzlich nur noch schlapp daher kommt. Der Staat, der Banken und die Konjunktur rettet. Und dem nun das Geld ausgeht. Die Politik, die Sicherheit und Zukunft verspricht. Und die jetzt in ihrem Handeln überfordert wirkt. mehr...

Fragen und Antworten Finanz- und Eurokrise
Fragen und Antworten zur Krise
Musste Griechenland gerettet werden? Hätte man das Land nicht aus der Währungsunion ausschließen können? Ist das Geld nun futsch? Warum hat die EU nicht nur für Griechenland, sondern auch für andere Euro-Länder einen Schutzschirm aufgespannt? Wie funktioniert das praktisch? Was passiert mit den Ländern, die ihre Schuldenpolitik fortsetzen und weiter auf Pump leben? Antworten auf diese Fragen bietet IG BCE Online. mehr...

Griechenland - Kartenausschnitt Wirtschaftsinfo 3 / 2010
Griechenland-Krise
Die schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise seit der Großen Depression in den 30er Jahren ist noch nicht einmal ganz überstanden, da erschüttert die nächste Krise die Europäische Union: Griechenland kämpft mit massiven Liquiditätsproblemen und steht an der Schwelle zum Staatsbankrott. Die IG BCE fordert in dieser schwierigen Situation Solidarität mit dem europäischen Nachbarn, aber auch Anpassungsleistungen Griechenlands.
Wirtschaftsinfo 3 / 2010
IG BCE / Abteilung Medien + Kommunikation
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
Telefon: 0511 7631-0
Fax: 0511 7000-891
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IG BCE / Abteilung Wirtschafts- und Industriepolitik
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
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Hedgefonds

Hedgefonds gelten als die risikoreichste Form unter den Fonds. Ihnen steht die gesamte Trickkiste der Finanzmärkte zur Verfügung. Sie zielen darauf ab, auch mit fallenden Kursen viel Geld zu verdienen und setzen auf eine höchstmögliche Rendite - oft jenseits von wirtschaftlicher Vernunft und Verantwortung.

Credit Default Swaps
Ein weiteres Instrument der Zocker sind Kreditausfallversicherungen. Diese Credit Default Swaps (CDS) wurden erfunden, um sich gegen den Zahlungsausfall eines Schuldners abzusichern. Ein Großteil der Teilnehmer am CDS-Markt will das aber gar nicht. Sie spekulieren mit diesem Instrument ausschließlich auf Kreditausfall und fahren - so UNCTAD-Direktor Reiner Flassbeck, »ganze Volkswirtschaften gegen die Wand«.
Leerverkäufe
Hedgefonds zocken bevorzugt mithilfe sogenannter Leerverkäufe. Das heißt: Sie leihen sich Finanztitel auf den Märkten. Dann verkaufen sie diese Wertpapiere teuer - in der Erwartung, dass die Kurse fallen. Zu diesen niedrigeren Kursen werden die Papiere später zurückgekauft und dann zurückgegeben. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich so Gewinne erzielen, ohne selbst Kapital in einem nennenswerten Umfang investiert zu haben.

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