IG BCE aktuell - 01 / 2012 Energiewende gestalten statt verwalten Die Bundesregierung hat in der Energiepolitik keine klare Linie. Wirtschafts- und Umweltministerium blockieren sich gegenseitig in wichtigen Fragen wie etwa der Solarförderung. Der Netzausbau kommt nicht voran, in neue Kraftwerke wird nicht investiert. "Wenn das so weiter geht wie bisher, wird das nichts mit der Energiewende", warnt der IG-BCEVorsitzende Michael Vassiliadis. Er kritisiert: "Es fehlt an allen Ecken und Enden, an Koordination und Entscheidungen, es fehlt bis heute an einem stringenten politischen Management." Vor diesem Hintergrund erneuert Vassiliadis die Forderung der IG BCE nach einem Energieministerium, das die Energiewende mit ihren ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekten koordiniert und steuert.
 |
 |
IG BCE aktuell - 05 / 2011 Schuldenkrise: Eine bessere Politik für Europa Wachstum fördern, Haushalte konsolidieren, Finanzmärkte disziplinieren, das ist aus Sicht der IG BCE der richtige Weg, um Europa vor einer neuen tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise zu bewahren. Eine rigide Sparpolitik allein wird dagegen nicht ausreichen, die europäischen Staatsfinanzen aus der Schuldenfalle zu führen, im Gegenteil, das könnte alle Schwierigkeiten nur noch vertiefen. IG BCE aktuell informiert.
 |
 |
IG BCE aktuell - 04 / 2011 Energiewende: Machbar in einem Jahrzehnt Am 30. Mai 2011 hat die Ethikkommission "Sichere Energieversorgung" ihren Bericht vorgelegt und auch die Bundesregierung hat nun entschieden, wie und wann Deutschland auf die Kernenergie verzichten soll. Jetzt beginnt die Zeit der Entscheidungen, mit der konkreten Gesetzgebung durch Bundestag und Bundesrat, die noch vor der Sommerpause im Juli abgeschlossen sein soll. Die wichtigsten Informationen dazu finden sich in dieser Ausgabe von IG BCE aktuell.
 |
 |
IG BCE aktuell - 03/2011 Umsteuern in der Energiepolitik Die Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima hat die Energiewelt verändert. Darin zumindest ist sich die Politik in Deutschland einig – über Parteigrenzen hinweg. Man habe lernen müssen, „dass auch für extrem unwahrscheinlich gehaltene Ereignisse eintreten können“, sagt Kanzlerin Angela Merkel. Und der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel sieht gar das Ende des Atomzeitalters gekommen. Auch aus Sicht der IG BCE erfordert die Katastrophe in Japan eine Neubewertung der Atomkraft in Deutschland. „Die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in unserem Land war und ist falsch“, erklärt der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis. Als Brücke in das Zeitalter erneuerbarer Energien sei Kernkraft nicht tragfähig. Die Bundesregierung müsse „in der Energiepolitik umsteuern“. Weitere wichtige Newsletter-Themen im März: die Chemie-Tarifrunde und die Kampagne "Unser Einsatz für deine Übernahme".
 |
 |
IG BCE aktuell - 02/2011 Ohne Equal Pay geht es nicht Das Hartz-IV-Paket hat die parlamentarischen Hürden genommen. Doch damit sind längst nicht alle Probleme vom Tisch. Beispiel Leiharbeitskräfte: Über einer Million Menschen bleibt gleicher Lohn für gleiche Arbeit verwehrt. Die unmissverständliche Botschaft der IG BCE: Ohne Equal Pay geht es nicht. Weitere wichtige Newsletter-Themen im Februar: Flexibilisierung, Chemie-Tarifrunde, Gleichstellung sowie die Forderung nach einem Ganztagsschul-Paket.
 |
 |
IG BCE aktuell - 01/ 2011 ''Wir machen Gute Arbeit!'' Unter dem Motto „Wir machen Gute Arbeit!“ hat die IG BCE eine arbeitspolitische Offensive gestartet. Die Kampagne thematisiert den Wandel der Arbeitswelt aus Sicht der Beschäftigten. „Sie macht Gute Arbeit zum Maßstab von Fortschritt und Nachhaltigkeit in der Arbeitswelt“, erklärt der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis. Der Arbeitsmarkt wandelt sich rasant. Globalisierung und Flexibilisierung der Arbeit stellen die Beschäftigten vor ständig neue Herausforderungen. Hoher Zeitdruck, immer komplexere Arbeitsaufgaben und eine enorme Leistungsverdichtung prägen den Alltag der meisten Beschäftigten. Durch neue Arbeitsformen und Kommunikationstechnologien verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit der Beschäftigten. Unsichere Beschäftigungsformen wie die Leiharbeit boomen, jeder zweite neue Job ist nur befristet.
 |
 |
IG BCE aktuell - 07/ 2010 Keiner fällt ins Bergfreie Es gilt nach wie vor das Solidaritätsprinzip. Die Wirtschaftsminister der EU-Mitgliedstaaten haben am 10. Dezember entschieden, dass die Beihilfen für den Steinkohlenbergbau bis 2018 gezahlt werden können. Damit sind die Rahmenbedingungen gesichert, die einen sozialverträglichen Anpassungsprozess ermöglichen. Sozialverträglichkeit hatte für die IG BCE oberste Priorität. Kein Bergmann fällt ins Bergfreie. Dieses Ziel haben IG BCE und Bergleute gemeinsam erreicht. IG BCE aktuell lässt die wichtigsten Stationen auf diesem Weg Revue passieren. Weiterhin informiert der Newsletter über den Auftakt der Chemie-Tarifrunde 2011, die Notwendigkeit einer baldigen gesetzlichen Regelung der CCS-Technologie und das Urteil des Bundesarbeitsgerichts zum Thema Leiharbeit.
 |
 |
IG BCE aktuell - 06/ 2010 Tarifeinheit: Der Gesetzgeber ist gefordert Das Prinzip „Ein Betrieb - ein Tarifvertrag" muss gesetzlich verankert werden. Das haben die Chemie-Sozialpartner in einer gemeinsamen Erklärung Anfang November gefordert. IG BCE und Bundesarbeitgeberverband Chemie sehen die Tarifeinheit als unabdingbare Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des Chemie-Tarifsystems. Eine Spaltung der Belegschaften durch das Aufkommen neuer Spartengewerkschaften würde eine Fortsetzung der innovativen Tarifpolitik für die ganze Branche unmöglich machen.
Die IG BCE und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) haben in Briefen an Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie an die Betriebspartner der deutschen chemischen Industrie eindringlich darauf hingewiesen, dass nur eine intakte und gesetzlich verankerte Tarifeinheit den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Branche gewährleisten kann.
 |
 |
IG BCE aktuell - 05/ 2010 Herbstaktionen: Eine Zukunft für die Jugend Ausgerechnet an den jungen Menschen scheint der Aufschwung weitestgehend vorbeizugehen. Nach wie vor finden nur wenige junge Menschen einen regulären Arbeitsplatz, bekommen Berufseinsteiger kaum noch feste Stellen, oft wird die Übernahme nach der Ausbildung zum Problem. Die Arbeitslosigkeit der 15- bis 25-Jährigen ist in den letzten Jahren dreimal so stark gestiegen wie in allen anderen Altersgruppen. Und trotz aller Schönrederei von Politik und Wirtschaft ist das Angebot an Ausbildungsplätzen immer noch nicht ausreichend. Aktuell fehlten im September 2010 über 125 000 betriebliche Ausbildungsplätze. Ohne Frage: Die junge Generation hat unter der Krise besonders zu leiden. Das darf nicht so bleiben, sagt die IG BCE und hat die Forderung nach besseren Perspektiven für die Jugend zu einem Schwerpunkt ihrer Herbstaktionen gemacht.
 |
 |
IG BCE aktuell - 04/ 2010 Arbeitsmarkt: Mehr Sicherheit und faire Entlohnung Schlechte Arbeit und unsichere Beschäftigung boomen - das kann nicht der Dank für den Beitrag der Beschäftigten zur Bewältigung der Krise sein, sagt die IG BCE. Statt Leiharbeit und befristete Jobs braucht Deutschland mehr sichere Arbeitsplätze mit anständigen Entgelten. Das ist nach der Krise nur fair und gerecht.
 |
 |
IG BCE aktuell - 03/ 2010 Sozialsysteme: Herbst der Weichenstellungen Der demografische Wandel stellt die sozialen Sicherungssysteme vor enorme Herausforderungen. In einer alternden Gesellschaft müssen sowohl das Gesundheitssystem als auch die Rentenversicherung reformiert werden. Doch die wirklichen Zukunftsfragen geht Schwarz-Gelb nicht an. Stattdessen wird am System herumgedoktert, vor allem die eigene Klientel bedient und die soziale Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben. Weder sozial ungerechte Kopfpauschalen in der Gesetzlichen Krankenversicherung noch das Beharren auf der Rente mit 67 machen unser Sozialsystem zukunftsfest.
 |
 |
IG BCE aktuell - 02 / 2010 Energie: Umweltschonend, zuverlässig und bezahlbar Mit den Belegschaftsversammlungen auf allen Steinkohle-Bergwerken und mit der Beteiligung an der zentralen EGB-Kundgebung in Brüssel hat die IG BCE ein unübersehbares Zeichen gesetzt: Wir lassen die Kohle-Vereinbarung von 2007 von niemandem infrage stellen. Darüberhinaus hält die IG BCE eine breite energiepolitische Grundsatzdebatte für unbedingt erforderlich. Stattdessen beherrscht der Streit um längere Laufzeiten der Kernkraftwerke die öffentliche Diskussion. Voraussetzung für eine zukunftsweisende Energiepolitik ist aber ein umfassender Konsens zwischen Produzenten sowie relevanten gesellschaftlichen und politischen Gruppen.
 |
 |
IG BCE aktuell - 01 / 2010 Herbstaktionen - Zukunft? Jetzt gehts um uns! Mehr Gerechtigkeit und zukunftsweisende Reformen, das will die IG BCE in den kommenden Wochen verstärkt einfordern. Mit Aktionen in den Betrieben und vor Ort. „Jetzt gehts um uns!" lautet das Motto der bundesweiten Kampagne, mit der die IG BCE insbesondere zwischen dem 25. Oktober und dem 13. November ihre Mitglieder informieren und mobilisieren wird. IG BCE aktuell liefert Infos, Argumente und Aktionsbeispiele jeweils zu einem der Kampagnenthemen. Die aktuelle Ausgabe stellt die IG-BCE-Herbstkampagne 2010 vor und informiert über Themen, Zeitplan und Materialien. Weitere Schwerpunkte sind die Steuer- und Finanzpolitik sowie die Auseinandersetzung um die Zukunft der Kohle.
 |