
IG-BCE-Kongress - 2. Tag Impressionen der Veranstaltung Die mündlichen Geschäftsberichte der gHV-Mitglieder, eine Podiumsdiskussion mit Gästen aus Politik und Gewerkschaft, gute Gespräche und viele nette Leute: Impressionen vom 4. Ordentlichen Gewerkschaftskongress der IG BCE 2009 im Hannover Congress Centrum (HCC).
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Vorstandsbereich 1 / Hubertus Schmoldt Unsere IG BCE ist gut aufgestellt Mit am wichtigsten in seinen Jahren bei der IG BCE sei für Hubertus Schmoldt die Zeit um den 7. Oktober 1989 gewesen, als die Menschen in Leipzig auf die Straße gingen. Schmoldt: „Mein besonderer Dank an die Kollegen in Ostdeutschland stellvertretend für alle, die die Vereinigung erfolgreich gestalteten." - Die IG BCE hat in den Jahren nach ihrer Gründung eine eigene Identität geschaffen, „in der sich jeder wohlfühlen kann". Wichtig sei es, den Trend rückläufiger Mitgliederzahlen zu stoppen und umzudrehen. Mit der Zielgruppenarbeit werde die Gewerkschaft „weiter an Zustimmung und Kraft gewinnen". Schmoldt erinnerte an die Bedeutung der innovativen Tarifpolitik sowie Arbeitsplatz sichernder und schaffender Maßnahmen durch die IG BCE. Er warnte „Schwarz-Gelb" vor den Versuchen, in die Gestaltungsmöglichkeiten der Gewerkschaften einzugreifen.
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Vorstandsbereich 2 / Ulrich Freese Mitbestimmung ist eine große Errungenschaft Ulrich Freese unterstrich die Bedeutung der Unternehmens-Mitbestimmung „gerade heute"in Zeichen der Krise. Er erinnerte an die Worte der Bundeskanzlerin, dass Mitbestimmung eine „große Errungenschaft" sei. Hier müsse die Kanzlerin der FDP die „klare Kante" aufzeigen. Freese unterstrich das Solidarprinzip und forderte einheitliche Bedingungen für die gesetzlichen und die privaten Krankenkassen. Notwendig wäre die Einführung einer Bürgerversicherung für alle. Beim Thema Rente steige die Gefahr der Altersarmut gerade für Bezieher niedrigerer Einkommen: „Das muss künftig verhindert werden". Der stellv. IG-BCE-Vorsitzende forderte beim Einstieg in die Rente „flexible, praxisorientierte" Lösungen für Korridore zwischen dem 60. und 67. Lebensjahr.
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Vorstandsbereich 3 / Edeltraud Glänzer Arbeit und Leben in die Balance bringen Edeltraud Glänzer betonte in ihrem Bericht u.a. die Bedeutung von Innovationen: „Der Mensch ist die treibende Kraft jeglicher Innovation". Ein wesentlicher Aspekt der vergangenen vier Jahre sei die erfolgreiche Integration der Angestelltenarbeit in die Zielgruppenarbeit gewesen. Ein anderes Thema: Arbeiten und Leben in die Balance bringen. Ihre Forderung: „Innovative Arbeitszeitmodelle, die sich an den Bedürfnissen von Eltern und Pflegenden orientieren." Zu einer erfolgreichen Gewerkschaftsarbeit gehöre auch, gleiche Aufstiegschancen für Männer und Frauen gewährleisten. Wie schon Hubertus Schmoldt ging auch sie auf die Mitgliedsentwicklung ein: „Ich bleibe dabei, wir können die Trendwende schaffen". In den letzten Jahren habe man die Entwicklung in eine positive Richtung bringen können. Es gehe um die Handlungsfähigkeit und Durchsetzungsstärke der IG BCE.
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Vorstandsbereich 4 / Michael Vassiliadis Unsere Aufmerksamkeit gilt der Nachwuchsförderung Beste Bildung sei das Fundament einer solidarischen Gesellschaft, so Michael Vassiliadis: „Der Bildungsnotstand widerspricht allen Ansprüchen eines höchstentwickelten Landes." Alle Kinder müssten den Zugang zu gut ausgestatteten Kindergärten haben. Die Bildungsarbeit der IG BCE helfe Mitgliedern und Funktionären selbstbewusster aufzutreten. Vertrauensleute und Ortsgruppen bilden die beiden Säulen vor Ort. Die Regionalforen würden eine wichtige Ergänzung dieser Arbeit darstellen. Auch die Betriebsratsarbeit habe eine neue Qualität erfahren. Die IG BCE habe ihr Beratungsangebot ausgeweitet und verbessert. Man gehe gut vorbereitetet in die Betriebsratswahl 2010, die einen Generationswandel biete. Die besondere Aufmerksamkeit der IG BCE gelte der Nachwuchsförderung. Vassiliadis: „Exzellente Jugendarbeit bleibt eines der wichtigsten Elemente unserer Gewerkschaft."
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Vorstandsbereich 5 / Egbert Biermann Normal-Arbeitsverhältnis muss die Regel bleiben Die Krise habe den Arbeitsmarkt noch nicht erreicht. Die Zahl der Arbeitslosen werde vermutlich steigen. Deshalb fordere die IG BCE Kurzarbeit statt Entlassungen, so Egbert Biermann. Arbeit sei Grundlage für gesellschaftliche Anerkennung. „Wir wollen, dass das Normal-Arbeitsverhältnis auch in Zukunft die Regel ist". Leiharbeit und befristet Beschäftigte müssten die Ausnahme bleiben. Bildung werde das arbeitsmarktpolitische Thema der Zukunft sein. Wissen und Erfahrung trügen schon heute zur Hälfte der Wertschöpfung bei. „Wissen schützt vor Arbeitslosigkeit". Biermann forderte einen sozialen Arbeitsmarkt für diejenigen, die keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt besäßen. Darüber hinaus beschrieb er die umweltpolitischen Aktivitäten der IG BCE. In diesem Rahmen sei Gibuci ein unverzichtbares Element der Sozialpartnerschaft.
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Vorstandsbereich 6 / Werner Bischoff Tarif ist Sicherheit „Die Tarifpolitik der IG BCE hat einen guten Ruf. Wir haben viele Erfolge erzielt", so Werner Bischoff in seinem Geschäftsbericht. „Tarifpolitik ist Kerngeschäft unserer gewerkschaftlichen Arbeit." Die Ergebnisse dieser Arbeit würde im Finanzjargon bestmöglich mit „Tripple A" bewertet: „A wie Altersvorsorge, A wie Altersteilzeit, A wie Ausbildungsplätze schaffen." Die Tarifpolitik wäre auch deshalb so erfolgreich, weil die speziellen Belange einer Branche so wichtig genommen würden. Eine konstruktive Tarifpolitik sei aber nur dann möglich, wenn man über organisatorische Stärke und eine starke Mitgliedschaft in den Betrieben verfüge. Unter starkem Beifall plädierte Bischoff für das Erfolgsmodell Flächentarif: „Tarif ist Sicherheit!" Mit dieser Tarifpolitik habe die IG BCE die höchste Flächenbindung unter allen DGB-Gewerkschaften.
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Podiumsdiskussion Industriepolitik und Globalisierung Unterschiedliche Meinungen stießen bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Industriepolitik und Globalisierung" aufeinander. Während Karl Walter Hirche (FDP) Leiharbeit auch vor dem Hintergrund der Globalisierung prinzipiell rechtfertigte und verteidigte, sieht Katja Kipping (Linke) in ihnen einen „Angriff auf gute Löhne". BASF-Betriebsrat Wolfgang Daniel fragte in Richtung FDP nach ihrem Durchsetzungswillen in Sachen grüner Gentechnik in Deutschland, die sonst beispielsweise nach Brasilien abwandere. Die kompromisslose Antwort kam von Astrid Rothe-Beinlich (Grüne), die darin nur eine Gefahr für Natur und Gesundheit sah. Am ehesten hielt sich Eckard Deutscher (OECD) an das Thema des Podiums. Für ihn sei Industriepolitik ohne Globalisierung nicht denkbar. Allerdings: „Es geht nicht, dass die Wirtschaft die Politik bestimmt."
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IG-BCE-Kongress 2009 Zweiter Kongress-Tag zu Ende gegangen Mit einer intensiven Beratung von Anträgen zur Satzung ist am Montagabend der zweite Tag des IG-BCE-Kongresses in Hannover zu Ende gegangen. Zuvor hatten die Kommissionen und Ausschüsse des Hauptvorstands berichtet. Der Vormittag hatte im Zeichen der mündlichen Ergänzungen zum Geschäftsbericht gestanden. Dabei hatten zum letzten Mal IG-BCE-Vorsitzender Hubertus Schmoldt und Tarifexperte Werner Bischoff, die zu diesem Kongress aus den Ämtern scheiden, ihre Berichte abgegeben. Höhepunkt am Dienstag werden die Wahlen zum neuen Vorstand sowie die Verabschiedung von Hubertus Schmoldt sein.
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IG BCE / Abteilung Medien + Kommunikation
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
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Fax: 0511 7000-891
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Vierter Ordentlicher Gewerkschaftskongress
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| Unter dem Motto "vorwärts denken. verantwortlich handeln." fand vom 11. bis 16. Oktober 2009 in Hannover der Vierte Ordentliche Gewerkschaftskongress der IG BCE statt. An der Tagung im Congress Centrum Hannover nahmen 350 Delegierte und zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil. |
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Das Tagungsprogramm |
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Kongress-Anträge
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| Auf die 350 Delegierten des 4. Ordentlichen Gewerkschafts-Kongresses der IG BCE in Hannover wartet ein "strammes Programm". Sie haben über 306 Anträge und Entschließungen zu befinden. Die Anträge sind den folgenden sieben Sachgebieten zugeordnet: Anträge zur Satzung (S), Gesellschafts- und Gewerkschaftspolitik (A), Wirtschafts-, Industriepolitik und Innovation (B), Arbeitsmarktpolitik und Sozialpolitik (C), Bildung/Jugend (D), Tarifpolitik (E) und Organisation/Finanzen (F). |
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Anträge und Entschließungen... |
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Hannover Congress Centrum
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| Der 4. Ordentliche Gewerkschafts-Kongress der IG BCE findet in Hannover im Hannover Congress Centrum (HCC) statt. Das HCC liegt im Herzen der Stadt Hannover mitten im malerischen Stadtpark. Vom Hauptbahnhof ist man in nur knapp 10 Minuten im HCC. Gleichzeitig ist das Hannover Congress Centrum hervorragend mit dem Auto zu erreichen. Nur 500 m sind es vom Messeschnellweg (A37), der die Autobahnen A2 und A7 verknüpft. |
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www.hcc.de |
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Erfolgsgeschichten
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| Die IG BCE vor Ort - das sind Menschen, die Initiative ergreifen und die Positionen und Werte der Gewerkschaft vertreten. Was sie im Einzelnen auf den Weg gebracht haben, wie sie auf sich aufmerksam gemacht haben und mit welchen Erfolgen - das dokumentiert die Landkarte der Erfolgsgeschichten. |
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Die Erfolge der IG BCE... |
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Landeshauptstadt Hannover
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| Hannover ist nicht nur die Landeshauptstadt Niedersachsens und Sitz der Hauptverwaltung der IG BCE, die Stadt hat auch darüber hinaus viel zu bieten. Erholung Suchende und Freizeitsportler tummeln sich am Maschsee, Freunde der Modernen Kunst besuchen das Sprengel Museum und für Liebhaber barocker Gartenkunst sind die Königlichen Gärten in Herrenhausen ein Muss. |
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www.hannover.de |
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IG BCE aktuell
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| Wer erfolgreich Interessen vertreten will, muss gut informiert sein. Für Aktive in der IG BCE gibt es daher den E-Mail-Newsletter IG BCE aktuell. |
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IG BCE aktuell |
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RSS-Feed
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