Anhaltspunkte für die Nachhaltigkeit der umgesetzten Maßnahmen sind die entwickelten Vorgehensweisen und Verfahren und deren Einführung in betriebliche Managementsysteme. Zum anderen wurden in Betrieben die in den Projekten gemachten Erfahrungen in die Vorgehensweisen bestehender betrieblicher Gremien übernommen. Dort, wo eine breitere Beschäftigtenbeteiligung gelang, entstand zudem eine betriebsinterne Nachfrage an der Übertragung bestimmter (insbesondere ergonomischer) Maßnahmen in andere Bereiche.
Während der Projektlaufzeit wurde der Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie" abgeschlossen. Damit existierte ein tarifvertraglicher Mindestrahmen zur Umsetzung einer ganzen Reihe von Handlungsfeldern demographiefester Personalpolitik. Im Rahmen des deci-Netzwerkes und der durchgeführten Veranstaltungen konnten in Zusammenarbeit mit der Tarifabteilung gute Erfahrungen vermittelt werden.
Das Projekt wurde unter der Themenstellung „Umsetzung demographiefester Personalpolitik in der chemischen Industrie - Inhaltliche und prozessuale Analyse betrieblicher Vorgehensweisen" wissenschaftlich begleitet. Damit liegt eine Bewertung der betrieblichen Projekte vor. Dieser Bericht ist auf der Internet-Seite der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht und steht dort zu Download bereit. Der interne Bericht des deci-Projektes ist bei der IG BCE, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und beim Qualifizierungsförderwerk Chemie (QFC) einzusehen. Für eventuelle Fragen steht das Team des QFC gerne zur Verfügung.