Sarbanes-Oxley-Act Grundlagen und Regelungen Der US-amerikanische Gesetzgeber hat im Juli 2002 als Reaktion auf bedeutsame Unternehmenszusammenbrüche und die daraus resultierenden gestiegenen Anforderungen an das Vertrauen in die Kapitalmärkte den sogenannten Sarbanes-Oxley-Act (SOA) erlassen. Das Gesetz zwingt alle Unternehmen, die an amerikanischen Börsen gehandelt werden, sowie ihre ausländischen Tochtergesellschaften diese Vorschriften anzuwenden. Betroffen sind zudem auch deutsche Firmen, deren Aktien an US-Börsen gehandelt werden. mehr...
Sarbanes-Oxley-Act Beteiligung des Betriebsrates Durch seine detaillierten Regelungen wird die Umsetzung des Sarbanes-Oxley-Act (SOA) zu einem wichtigen Thema für Betriebsräte. Die Vorgaben zur betrieblichen Überwachung werden in fast allen Unternehmen durch die Einführung von sogenannten Ethik- und Verhaltensrichtlinien umgesetzt. Diese Richtlinen greifen zum Großteil grundlegend in die betriebliche Ordnung und in das Persönlichkeitsrecht der Beschäftigten ein. Der Regelungsbereich betrifft damit einen ganz sensiblen Bereich der betrieblichen Mitbestimmung. Die IG BCE sagt, worauf zu achten ist. mehr...
Sarbanes-Oxley-Act Rahmenvereinbarung zur Umsetzung Die IG BCE hat zur Unterstützung ihrer Betriebräte in den Unternehmen, die vom Regelungswerk des Sarbanes-Oxley-Act (SOA) betroffenen sind, eine Mustervereinbarung verfasst. Diese Vereinbarung beschreibt die Beteiligung des Betriebsrats an der Umsetzung des Sarbanes-Oxley-Act - Section 404 - in der Aktiengesellschaft und regelt die sich aus Umsetzungsmaßnahmen von SOA ergebenden Auswirkungen auf die Arbeitnehmer.
Sarbanes-Oxley-Act Rechtsprechung und Leitsätze Deutsche Arbeitsgerichte haben sich bereits eingehend mit der Umsetzung des Sarbanes-Oxley-Act (SOA) in sogenannte Ethik- und Verhaltensrichtlinien beschäftigt. Die IG BCE bietet eine Übersicht über die für die Betriebsratsarbeit relevante Rechtsprechung. mehr...
IG BCE / Abteilung Betriebsverfassung
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